Widerstand

Seit dem 1. November 2019 gilt in Österreich ein uneingeschränktes Rauchverbot für Gastronomiebetriebe, das aber nicht alle einfach nur hinnehmen wollten: Zwei junge Männer prügelten sich nach dem Inkrafttreten des Verbots gegen ein Uhr früh im „Chelsea“ am Gürtel in Wien erst mit dem Türsteher und dann mit der Polizei, was aber nur für den Zweiten Platz gut war, denn bereits um 00:11 Uhr hatte ein freiheitlicher Wiener Landtagsabgeordneter zum Widerstand aufgerufen und seinen ersten verbotenen Tschik in Brand gesetzt.
Resi Stenz hat sich durch diese mutige Tat zu dem folgenden Beitrag inspirieren lassen, den Tuco für uns interpretiert hat.
(Paco)

Leo Kohlbauer raucht

Wia-schtl-staund!

Wia-schtl-staund!
Wia-schtl-staund!
Vakaufts mei Gwaund
und d’Republik –
I rauch‘ weida meine Tschik!
Wia wurat sunst de Luft so dick?
Geht’s in‘ Oasch mit dem Gesetz,
wäul ich hinweg mich drüber setz‘!

5 Antworten auf “Widerstand”

    1. Ja, zum Tschiken rauszugehn, werden die auch irgendwann lernen, aber die lange Leitung, die die und weltweit ihresgleichen puncto Einsicht in die dringendsten Probleme der Gegenwart haben, wird für den Planeten inzwischen wohl zur kurzen Lunte!

    1. Vor meinem geistigen Auge ersteht grade eine qualtingereske Vision, in der Widerstand und Würschtelstand in einem endzeitlichen Heurigentaumel in eins zusammenfallen. Ich kann nur noch nicht ausmachen, ob das Belvedere Ort der Handlung ist, oder der Heldenplatz.

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