Tag der Sühne

wueste

Die FPÖ hat gestern (13. Dezember 2019) auf eine alttestamentarische Tradition zurückgegriffen und den Bock, der schon eine ganze Weile nicht mehr in den Garten darf, nun endlich mit einer schweren Sündenlast in die Wüste geschickt. Parteichef Norbert Hofer zeigte sich in ähnlicher Weise befreit und erleichtert wie Delmar (einer der drei Ausbrecher aus „O Brother, Where Art Thou?“) nach seiner Taufe im Mississippi.
Resi Stenz hat dazu ein kleines Gedicht geschrieben und Tuco hat es vertont.
(Paco)

delmar

Tag der Sühne

Wir sind ja sowas von befreit,
weil ausseg’schmissen hamma’n heut‘!
Wir machen einen saub’ren Schnitt
und Ibiza geb’m wir ihm mit.
Das war auch niemals uns’re Sache
und ganz allein die von Herrn Strache!

Der tragt auch uns’re Sünden fort
an einen wüsten, öden Ort,
beschäftigt sich dort irgendwie,
spielt vielleicht Zecherlmemory

oder tut politisieren
mit drei Hanseln oder vieren.
Wir sind befreit und auch so rein –
so rein kann nur das Christkind sein!

Blütenweiß ist uns’re Weste
und für Öst’reich wär’s das Beste,
man ließe uns zum Futtertrog,
denn fort ist, wer betrog und log!

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