Irgendwann

07-04-21

Thomas Bussibär Schmid wird sich also aus der „Schmid-AG“ zurückziehen. Eh nicht gleich; in einem Jahr vielleicht. Er wird von der Option, seinen Vertrag zu verlängern, keinen Gebrauch machen (sehr anständig!); vermutlich, weil er seiner Familie nicht zumuten kann, dass und so weiter, und obwohl er doch nach bestem Wissen und Gewissen, wie schon die Aschbacherin.
Die gefügigen Schmid-Aufsichtsr
äte bleiben natürlich auf ihren Sesseln hocken, denn sie haben sich als Angehörige der Familia Nostra bewährt und ebenso als jene Instanz, auf die der Kanzler als die zuständige verweisen kann, wenn’s für ihn peinlich wird. Was kann er schon tun, wenn sich der ÖBAG-Aufsichtsrat für einen gewissen … dings (na, wie heißt der noch gleich?) … wenn er sich also für den entscheidet?
Und dass vielleicht der Kurzler selbst oder Salopperl Blümel die logischen Konsequenzen aus dem Offenbarwerden all jener Peinlichkeiten und Mauscheleien ziehen könnten, glaubt sowieso niemand.

Resi Stenz äußert ihre Gedanken zur Kurz-Blümel-Schmid-Affäre in Form einiger Verse, die von Tuco Ramírez gelesen werden.
Im Hintergrund ist Musik zu hören, die jenem Kurzen gewidmet war, der schon in den frühen Dreißigern die Geschicke Österreichs im Sinne christlichsozialer Werte gelenkt hat.
Das Beitragsfoto stammt von hier.

[Paco]

Irgendwann wird er sich schleichen,
unser Aufsichtsratenfänger,
und bleibt somit ein bisserl länger,
eh’s uns präsentier’n ein‘ neuchen.
„Ein Eingeständnis!“, würd‘ es heißen,
tät‘ ma‘n jetzt sofort rausschmeißen.
Das machert keinen schlanken Fuß
dem Kanzler, wie man zugeb‘m muss!
Und warum überhaupt der Schmid?
Familie ist er, der zieht mit!
Für die Familie opfert er
als Ehrenmann jetzt sei‘ Karriere!
Ich ruf‘ euch auf: „Tut’s für ihn sammeln!
Lassts‘n nicht am Praterstern vergammeln
håckenschtad und ohne Wohnung.
Und einstweilen bitte Schonung!
Werte

5 Antworten auf “Irgendwann”

  1. und verzeihen, bitte verzeihen, er ist doch ein braver bub gewesen und ist es noch immer mitsamt anderen ach so braven buben. die jüngeren schwestern können das bestätigen, dass er ein braver bub IMMER schon gewesen ist… so sagt ihm doch dass er ein ganz lieber ist, ein freundlicher, ein netter, der tut niemandem was, nein. was kann er dafür, dass er in schlechte kreise geraten ist, die ihm nicht gut tun. er will ja aus tiefsten herzen SEINEN beitrag leisten zum wohle unseres landes. vielleicht war er mal Ministrant und wenn nicht, hat er sich dennoch seine soziale Kompetenz und den willen zum dienen irgendwie erworben, alle innerhalb der Landesgrenzen, sprich unverdorben, abgeschirmt von versucherischen Beeinflussungen aus dem feindlichen Ausland. und vor allem sein großes plus: er ist doch ein Mitglied der familiefamiliefamiliefamiliefamiliefamiliefamiliefamiliefamiliefamiliefamiliefamiliefamiliefamiliefamiliefamilie…….HEILIGEN FAMILIE ….. damit ein für allemal klar ist, ihr unheiligen — ein fass weihwasser über euch (ein weiteres wenns nötig auch noch)

  2. Da gibt’s nichts zu verzeihen! Er hat die Aufsichtsräte unter den Bestgeeigneten ausgesucht, die haben ihn als den Bestgeeigneten ausgesucht, er ist ihrem Ruf gefolgt und der Kurzler hat bloß gewartet bis weißer Rauch aufsteigt und dann gerufen: „Habemus ferrarium!“

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