Terror in Wien: Nehammers Hoppala oder „Es ist etwas schiefgegangen“.

Eine der Toten haben wir gekannt: Die nette Kellnerin, die sich im „Salzamt“ ihr Kunststudium verdient hat. Wenn der türkise Türsteher seinem Job gewachsen wäre, könnte sie und könnten die anderen drei Opfer noch leben.
Für diejenigen, die’s noch nicht irgendwo gelesen haben: Der Hinweis slowakischer Behörden, dass der einschlägig vorbestrafte Attentäter vom Montag (im Sommer schon!) Munition kaufen wollte, ist im Zuständigkeitsbereich Nehammers von irgendeinem Schreibtisch unbemerkt und direkt in die Ablage 17 runtergefallen.
Das Oberburscherl, das wir uns bei der letzten Nationalratswahl eingetreten haben, meint anmerken zu müssen, dass der Attentäter sein Vorhaben nicht durchführen hätte können, wäre er nicht vorzeitig auf Bewährung aus der Haft entlassen worden. Überleg einmal, Buberl, der wär‘ im Sommer sowieso und ganz regulär freigekommen! Der Zadic könnt ihr das nicht umhängen, dafür müsst IHR gradestehen (wenn auch an dem Argument, dass der blaue Mounty, den uns die Regierung Kurz I zugemutet hat, in seiner Amtszeit allerhand Schaden angerichtet hat, durchaus was dran ist)!

Jedenfalls wollten wir die ganze Causa nicht unkommentiert lassen und haben ein einfaches kleines Video dazu gemacht. Der Text stammt von Resi Stenz, ich habe Schnitt und Ton übernommen und Tuco hat das Lied, das unseren Bemühungen entsprungen ist … interpretiert.

[Paco]

Kurze Ansprache

Viel Aufmerksamkeit hat dieser Tage (Ende August 2020) die nach all dem Geschussel des Herrn Schöberl sehnsüchtig erwartete Rede unseres Hohenkanzlers an die Nation erregt. Wir geben im Folgenden das Wichtigste daraus wieder:

„Wahrlich, wahrlich, ich habe euch etwas Wichtiges mitzuteilen:
Danke für die Aufmerksamkeit!“

Oder zusammengefasst zu einem kurzen Spontangedicht Resi Stenzens:

„Weil den Profit man doch nur mit Shutdown verscheißet,
wird Milch und Honig für das nächste Jahr verheißet!“